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Kartoffellaibchen mit Roquefort

 

Kartoffellaibchen mit Roquefort – sie schmecken vor allem in der kühleren Jahreszeit gut

 

 

Das folgende Rezept ist keines von den einfachen und schnellen, aber die Mühe lohnt sich. Die Laibchen schmecken zwar frisch und warm am besten, aber sie eignen sich auch aufgewärmt oder kalt als Beigabe zu einem Salat und vielleicht auch als Fingerfood für ein Buffet. In jedem Falle sind sie köstlich, denn der erdige Geschmack der Kartoffel geht wunderbar zusammen mit der rassigen Note des Roquefort.

Das Grundrezept für den Kartoffelteig habe ich aus einem Kochbuch, das ich 1973 zur Hochzeit geschenkt bekommen habe und das mit immer noch gute Dienste leistet: Hedwig Maria Stuber: Ich helf Dir kochen. (Man kann es immer noch erwerben, es ist empfehlenswert, auch wenn man nicht immer auf bayerische Hausmannkost aus ist.)

 

Nun also die Zutatenliste:

5 bis 6 größere Kartoffeln (ca. 700g), einer Sorte die halb festkochend, halb mehlig ist (Agria oder Bintje)

Etwa 100g glattes Mehl, am besten Dinkelmehl

2 Eier

Salz

150 bis 200g Roquefort oder Saint Agur

Öl zum Braten, am besten Brat-Olive aus dem Bioladen

Die Kartoffel kocht man am besten am Vortag, schält sie und reibt sie dann fein. Man kann sie auch kochen, schälen und noch heiß durch die Presse drücken. In einer Schüssel dann die Kartoffelmasse mit dem Mehl und den Eiern sowie nicht zu viel Salz (der Käse ist salzig genug) vermischen, am besten ohne Rührgerät, sondern nur mit einer Gabel (mit Rührgerät wird er unter Umständen zu schlotzig). Dieser Kartoffelteig ist sensibel, je nach Feuchtigkeit der Kartoffel braucht es mehr oder weniger Mehl oder vielleicht sogar ein weiteres Ei, falls die Sache zu trocken geworden ist.

Wichtig ist dass man die Masse sofort weiter verarbeitet. Also sollte jetzt schon die Pfanne mit dem allmählich heißen Bratöl bereitstehen, ebenso der gewürfelte Käse. Man legt nun Teig, etwa knapp die Menge, die auf zwei Esslöffel passt, auf den flachen Handteller und gibt in die Mitte ein Stück vom Käse. Dann formt man den Teig drüber, sodass der Käse gut eingehüllt ist vom Teig. Er sollte auf der Pfanne nicht auslaufen können (dass es doch passieren kann, sieht man auf dem Foto). Diese Laibchen werden nun auf beiden Seiten braun gebraten und warm gestellt. Aus der angegebenen Menge bekommt man etwa 12-15 Laibchen, das sind bei mir etwa zwei Pfannenfüllungen.

 

 

Am besten, wie gesagt, schmecken diese Roquefort-Laibchen frisch und warm. Als Beilage dazu empfiehlt sich Gemüse. Vielleicht in Butter und Pinienkernen geschwenkte Brokkoli oder Blattspinat mit Knoblauchöl übergossen.

 

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