Loading...
X

Vesselina Kasarova: Singen und Darstellen sind eine Einheit

Offenbach: La Perichole mit Vesselina Kasarova

Foto Susanne Schwiertz

 

 

Vesselina Kasarova

Singen und Darstellen sind eine Einheit

(Gespräch zur Vorbereitung auf das Buch “Oper, sinnlich” über die Opernarbeit von Nikolaus Harnoncourt. Autorinnen Johanna Fürstauer und Anna Mika, Residenz Verlag Salzburg)

 

Das Gespräch fand am 21.11. 2008 in der Opernkantine in Zürich statt. Am folgenden Abend singt Kasarova die „Carmen“ in Zürich. Frau Kasarova ist sehr freundlich, sie merkt dass ich schlecht gehe und bringt mir selbst den Tee an den Tisch. Sie bedauert, nur eine halbe Stunde mit mir sprechen zu können, denn dann muss sie ihren Sohn von der Schule abholen.

 

 

Frau Kasarova, Sie haben von Ihrem ersten Anfang an mit Nikolaus Harnoncourt zusammen gearbeitet. Ich erinnere mich an John Dews Inszenierung von Mozarts „Titus“ im Jahr 1990, in dem sie den Annio gegeben haben.

Richtig, ja!

Da waren sie noch sehr jung!

Lassen sie mich rechnen, jetzt bin ich 43…

Diese Inszenierung war ja speziell, wie war die Zusammenarbeit mit Dew, mit Harnoncourt?

Mich hat diese moderne Inszenierung nicht erschreckt, es war eine sehr schöne Regie, und ich war nie eine Sängerin, die sich vor einer Regie geschreckt hat.

Auch nicht bei Martin Kušej? Wir kommen da noch später drauf!

Nein, nein, überhaupt nicht! Ich liebe Theater. Ich singe, weil ich spielen kann, bin eher eine Schauspielerin als eine Sängerin. Das ist für mich überhaupt keine Mühe. Es gibt wenige Sänger die das mögen, die meisten singen, weil sie singen wollen, für mich gehört beides zusammen.

Harnoncourt, ja, man kann viel über ihn sagen. Was mir ganz wichtig ist: ich habe mit allen Dirigenten der Welt gearbeitet, nur mit einem oder zwei nicht, jedoch mit den bedeutendsten. Es geht aber nicht um die Bedeutung, wir wissen wie es läuft. Es gibt zurückhaltende Künstler, seriöse Künstler, und so einer ist Nikolaus Harnoncourt. Er hat sich auch nie so bei der Presse präsentiert wie andere. Worin er sich von den anderen Dirigenten unterscheidet, ist, dass er die Sänger mag, nicht nur in seinen Worten, sondern echt. 2009 ist mein 20.Bühnenjubliläum, aber noch nie – oder vielleicht fast nie – hat ein Dirigent zum Orchester gesagt, sie sollen den Sängern zuhören. Fast keiner außer Harnoncourt.

Fantastisch!

Nicht nur einmal, und egal bei welchem Orchester, Wiener Philharmoniker, Chamber Orchestra of Europe oder Concentus Musikus Wien. Ich habe das Bedürfnis die Wahrheit zu sagen, nicht einfach schöne Worte. Harnoncourt ist einer, der wahnsinnig viel weiß. Was ich von ihm alles gelernt habe,…. ja, ich bin ja auch Instrumentalistin…..

…..Pianistin, nicht?

Ja, und darum denke ich auch instrumental. Die Pausen, die es gibt, die bedeuten etwas: nimm Dir Zeit! Das hat mit Harnoncourt beigebracht, und dass überhaupt jede Note eine Bedeutung hat. Und es ist ganz wichtig dass man den richtigen Ausdruck und die richtige Farbe in der Stimme findet. Eigentlich dachte ich schon immer in diese Richtung, und er hat es mir bestätigt. Rein intuitiv habe ich immer so gedacht. Man braucht als junger Sänger ein gutes Umfeld, und wenn man die Chance hat… Bei Harnoncourt geht es nie ums Brüllen, um eine brutale, unästhetische Weise – Ästhetik ist relativ, aber wenn die Ästhetik stimmt, stimmt der Ausdruck!

Wie war die Arbeit mit den anderen Sängern damals? Ann Murray war ja der Sesto?

Ann ist und bleibt für mich eine wunderbare Sängerin, sie ist eine echte Persönlichkeit, als Mensch und Künstlerin. Unvergesslich, so jemanden trifft man nicht jeden Tag.

Mit Harnoncourt konnte ich sehr viele schöne Rollen erarbeiten

Genau! Das Buch wird nach Opern aufgebaut sein, ich würde sehr gerne mit Ihnen die einzelnen Rollen, die Sie mit ihm gesungen haben, durchgehen. Gerne also Annio und Sesto.

Das sind Beides wunderbare Rollen! Stimmlich anspruchsvoll, gefühlvoll! Überhaupt will ich zu Mozart sagen: für mich sind „La Clemenza di Tito“ und „Idomeneo“ sehr intime Stücke, feinsinnig, die menschlichen Beziehungen stehen im Mittelpunkt. Das ist natürlich auch bei „Cosi fan tutte“ so, aber nicht in diesem tiefen, ernsten Sinn. „Clemenza“ liebe ich über alles, denn es ist sehr ehrlich geschrieben. Mozart unterscheidet sich von anderen Komponisten durch seine Ehrlichkeit und seinen tiefsinnigen Ausdruck. Ich kann das garnicht beschreiben. Und jedes Mal, egal wie müde man ist – ich reise ja so viel – spürt man diese menschliche Weise drin verborgen. Und trotz der Traurigkeit, der Bitterkeit die oft da ist, gibt es auch eine heile Welt drinnen.

Ich bin so enttäuscht von unserer jetzigen Welt, die authentischen Menschen verschwinden mehr und mehr, um so mehr spürt man diese Musik, sie wird umso stärker.

Es geht mir auch so, ich halte mich mehr und mehr an die Musik.

Es ist fürchterlich was heute passiert, keine Ahnung warum. Durch diese Persönlichkeiten – wir reden über Harnoncourt: er ist ein Mann der so viel getan hat, viel gelernt hat, so viel Erfahrungen hat. Er hat mir bestätigt was ich selbst empfinde. Wir musizieren durch unsere Erfahrungen. Das ist unsere Seele, sind unsere Gedanken, was wir auf die Bühne bringen. Als Dirigent, als Sänger..

Haben Sie ihren ersten Sesto dann in Salzburg gesungen?”

Ja, ich habe ihn zum ersten Mal in Salzburg gesungen, unter Gustav Kuhn und in der Produktion von Karl-Ernst und Ursel Herrmann. In Salzburg dann auch mit Harnoncourt und Martin Kušej. Kušej ist auch ganz aussergewöhnlich! Er kann Noten lesen …

…das ist ja bei Regisseuren nicht immer der Fall.

Ich will ja nicht Negatives sagen, aber es ist nicht immer der Fall. Harnoncourt und Kušej verstehen sich sehr gut. Martin Kušej ist sehr intelligent, super gut vorbereitet. Harnoncourt mag keine Leute, die einfach nur kommen, nicht vorbereitet sind.

Deswegen arbeitet er so gerne mit ihm, vielleicht?

Ich kann mir das gut vorstellen. Kušejs Einstellung, die gleiche Meinung, die gleiche Richtung….

 

Er hat den Sohn von Harnoncourt, der verunglückt ist, Eberhard, sehr gut gekannt, sicher auch deswegen.

Wie ist nun der Sesto, speziell in Salzburg war das ganz besonders. Er macht ja dieses Attentat auf Titus…

….trotzdem, er ist für mich ein Heiliger, der Sesto. Ich empfinde ihn ähnlich, wie Mozart heute in Filmen dargestellt wird, so verrückt. Er war sicher ein hochsensibler Mensch und daher manipulierbar, weil er ein guter Mensch war. Ich glaube, Mozart setzte sich selbst in Beziehung zu dieser Figur, man spürt das in der Art, wie er das geschrieben hat. Ganz ähnlich der der Idamante in Idomeneo. Das ist meine bescheidene Meinung (Vesselina Kasarova wirkt tatsächlich extrem bescheiden, Anm.)

Das sagen Sie sehr schön! Sie sind ja im Moment d e r  Sesto überhaupt!

Ja ich werde sehr oft angefragt dafür. Vielleicht ist es auch deswegen, weil ich sicher niemanden kopiere, ich mache es so, wie es in meiner Vorstellung ist. Wenn es gefällt, schön, wenn nicht….Ich selbst muss überzeugt sein von dem was ich mache. Drum habe ich diesen Respekt vor Künstlern wie Harnoncourt, denn er ist auch einmalig. Die jungen Künstler sollen das lernen: umso authentischer, umso stärker. Nicht kopieren, was die anderen machen! Nur so kann man das Außergewöhnliche erreichen, entwickeln, denken.

Wie steht die Oper im Moment da, wie wird sie sich in die Zukunft hinein entwickeln?

Ich habe keine Idee! Die Topsänger, auch die Topdirigenten, die sind immer gefragt, ohne die wäre es schade. Gefährdet sind die die auf der folgenden Stufe stehen, die gut sind, aber nicht an der Spitze. Das ist ein wenig ein Tabuthema. Ohne Namen zu nennen, kann ich das korrekt ausdrücken. Sie sind gefährdet von der dritten Reihe überholt zu werden, von denen, die sagen: wir singen ein paar Jahre, weil wir jung sind, gut aussehen. Hübsch aussehende Leute gibt es immer wieder, ich staune. Man hat jetzt einige Zeit auf das gute Aussehen gebaut, doch heute kommt man wieder weg davon. Man sagt jetzt: die ist so unkompliziert…

Denn die Leute die heute mit den Sängern arbeiten, haben teilweise keine Ahnung.

Publikum gibt es immer, man kann gut mit Populärem die Menschen locken. Das Problem sind diejenigen, die mit der Musik arbeiten und keine Ahnung haben, Schallplattenfirmen, Agenturen. Meine Agentur allerdings ist professionell, ich habe Glück. Die Leute die mit Künstlern arbeiten, sollen nicht nur an heute denken. Sondern an morgen, übermorgen, und was mache ich mit diesem Künstler in 10 Jahren. Das ist Karriere!

Dass man etwas aufbaut!

Ja! Ich sage mit Traurigkeit, es kommt vor dass heute Sänger nach 4 Jahren verschwinden, oder man hat nach 4 Jahren schon zwei Operationen an der Stimme. Können Sie sich das vorstellen! Wie kann man da reden von einer Karriere von 30/40 Jahren? Man soll Respekt haben vor den Sängern, vor allem die, die mit ihnen arbeiten. Und die Sänger sollen sich mehr zu einer Persönlichkeit entwickeln und auch mal nein sagen können.

 Sie haben ja selbst sehr jung angefangen…

Ja, und oft nein gesagt. Es ist aber alles eine Frage der Technik, ich habe 5 Jahre jeden Tag an der Stimme gearbeitet. Heute arbeitet man 1 oder 2 Jahre ein wenig, und dann geht man auf die Bühne.

Wirklich, gibt es das?

Ja das gibt es! Es gibt viele Scharlatane als Lehrer. Die versprechen dem Sänger alles, und plötzlich bekommt er keine Arbeit, ist verwirrt…

Doch das war immer so und wird immer so sein, aber Gott sei Dank kommen auch in der neuen Generation tolle Persönlichkeiten, das heißt sie haben eine gute Intuition, ein gutes Gespür, gepolstert mit einer 100%en Technik und einer Persönlichkeit, Stabilität. Keiner kann mich aus der Kontrolle bringen. Und es gibt für mich noch etwas Wichtiges: nie meinen Schatten überspringen. Man überschätzt sich leicht, das ist eine Krankheit, für die es keine Medizin gibt. Es kommen ein paar Komplimente und diese Krankheit ist schon da! Ich habe Gott sei Dank geschafft, nie oberflächlich zu sein, und keiner kann mich zu etwas überreden. Vielleicht weil ich etwas misstrauisch bin.

Sie haben Offenbach mit Harnoncourt gemacht…Sie strahlen ….das habe sie wohl gerne gemacht!

Es hat n u r  Spaß gemacht! Doch dahinter steckt viel Arbeit. Aber Harnoncourt hat ja enorm viel Humor, obwohl er so ein Philosoph ist.

Und ein Pessimist!

Ich bin auch Pessimistin! Doch sein Humor: er bringt einfach alles, was er hat, bei jeder Probe, jeder Vorstellung. Ich spüre oft bei viel jüngeren Dirigenten bei den Folgevorstellungen einfach nur noch Pose. Harnoncourt ist immer mit Leib und Seele dabei, das ist Professionalität, das ist Liebe zur Musik! Er ist nicht einer der dem Publikum zeigen will, was für ein guter Dirigent er ist.

Er ist nicht einer der vor dem Spiegel übt!

(lacht) ne ne ne! Braucht er nicht und er findet sowas auch scheußlich.

 Sprechen wir also über Belle Hélène!

Das war auch eine wunderbare Kombination mit Lohner. Er hätte jede Partie spielen können, wenn er gewollt hätte.

 Genau. Eine Arbeit mit einem Schauspieler ist sicher ganz anders wie mit einem Regisseur. Lohner hat sicher schauspielerisch ganz genau mit ihnen gearbeitet.

Er hat manchmal nur eine Idee oder ein Wort gegeben, und man hatte schon die Vision. Es geht ja nicht um viel reden, die Leute, die viel wissen, sagen oft ganz wenig.

Der Witz von Offenbach ist ja sehr sarkastisch, und Harnoncourt macht das auch ganz besonders, nicht oberflächlich lustig, mehr als eine Satire. Oder?

Ja aber auf sehr feine und intelligente Art. Nicht billig oder übertrieben. Es ist genial, und die Menschen verstehen, dass es genial ist. Aber dezent. Es stimmt die Balance. Das ist nicht einfach. Es ist dasselbe wie mit dem Kitsch.

Und diese schönen Kostüme von Castelbajac!

Ja, das hat Spaß gemacht. Und dann Périchole…

Eine besondere Figur, sie hat ja wirklich gelebt, und es gibt ja auch einen Roman von Thorton Wilder, in dem sie eine Rolle spielt. Ich erinnere mich an Sie als eine sehr junge Périchole.

Ja, sie ist jung, sehr jung. Hélène ist eine reife Frau. Aber ob die Figur jung ist oder nicht, man kann die Partien nicht wirklich jung singen, Offenbach ist nicht zu unterschätzen. Operetten sind überhaupt etwas von schwierigsten, was ich erlebt habe. Ich habe gedacht, ach ja, wir singen und tanzen, aber es nicht so leicht, die Leichtigkeit zu zeigen, und Harnoncourt hat bei Offenbach diese Freiheit gefunden, mit den Tempi, dem Ausdruck.

Sein Offenbach klingt ja ganz anders als bei anderen.

Ich finde phänomenal! Und er hat mir bei jeder Arie geholfen, die Farbe zu finden, und das ist etwas, was mich bei jedem Komponisten trägt.

Eben das wollte ich Sie fragen: wenn Sie beispielsweise den Sesto mit anderen Dirigenten singen, z.B. Franz Welser-Möst, kommt da das Mozartbild von Harnoncourt dann auch noch zum Tragen?

Oh ja!!! Von jedem Dirigenten bleibt etwas – auch Welser-Möst ist eine große Persönlichkeit. Es gibt ja Dirigenten, die absolut nichts sagen, und dann kann ich meine Erfahrung einsetzen, die ich gemacht habe mit Harnoncourt oder Welser-Möst. Es ist leider traurig, aber ich muss es ehrlich sagen…

Selbst auf dem Niveau auf dem Sie arbeiten?

Jaja, es gibt heute prozentual mehr gute Sänger als Dirigenten. Die guten Dirigenten, eben auch Franz Welser-Möst, haben eine Klarheit, die wollen etwas und ziehen es durch. Nicht nur einmal in einer Probe im Kämmerchen, sondern in den ganzen Vorstellungen. Eber wieder: Persönlichkeiten!

Die Partien Hélène und Péricheole waren ja geschrieben für Hortense Schneider, die angeblich eine sehr hohe, fast piepsige Stimme hatte, und sie haben einen Mezzosopran.

Ja, möglicherweise, aber die Partien liegen für mich sehr gut. Wenn man den Text und die Noten dieser Partien sieht, so merkt man dass man Wärme in der Stimme haben muss. Also kann ein Mezzo das gut interpretieren, denn eine Mezzo hat diese Wärme. Ich sage nicht dass ein Sopran das nicht interpretieren kann, aber es wird dann anders sein. Und die Melancholie, die drinnen liegt…..Offenbach ist genial. Er war gezwungen diese Operetten zu schreiben, denn es war diese Zeit. Und er hat es trotzdem geschafft auszudrücken, was er wollte. Stellen Sie sich vor, er hätte die Möglichkeit gehabt, etwas Seriöses zu schreiben!

Überhaupt die Fachgrenzen! Sie haben ja auch mit Harnoncourt die Poppea und die Penelope gesungen von Monteverdi.

Ah genau! Bei der Premiere von Poppea hatte ich Scharlach. Der Arzt hat das nicht sofort erkannt. Ich war damals 39, ich wünsche das keinem Menschen! Eine verrückte Geschichte. Aber man sieht, dass wir Sänger abhängig sind von unserem Körper.

Poppea ist eigentlich eine Sopranpartie, bei Ponnelle war es Rachel Yakar, dann Silvia MacNear

Ja aber die Tessitura passt. Ich bin jemand, die sehr vorsichtig ist, doch bei Monteverdi gibt es keine Gefahr. Es kommt auf den Ausdruck an, den man hat. Monteverdi braucht farbige Stimmen, der Umfang ist nicht das Gefährliche. Ich würde niemals die Fiordiligi singen oder die Elvira, für letztere werde ich oft gefragt.

Das wäre möglich, Ann Murray hat es gemacht.

Ich möchte das nicht singen, höchstens vielleicht einmal mit Harnoncourt.

Im Ulisse hat ja Karl Heinz Grüber die Regie gemacht

Fantastisch! Sehr stark im Ausdruck.

Wie hat Grüber mit Ihnen gearbeitet, er kam ja vom Film?

Die größten Regisseure reden nicht so viel, die lassen die Dinge entwickeln, haben schon Ideen, aber……Sie machen nicht diesen Blödsinn….

Kann man sagen sie geben die Form, innerhalb der man selbst die Rolle entwickeln kann?

Jawohl, jawohl! Ich war schockiert über seinen Tod.

Die Poppea mit Flimm war schwierig, nicht wahr? Flimm hat mir gesagt dass er selbst Probleme hatte.

Ach, wieso? Es war doch hervorragend!

Es in die Moderne zu versetzen, wäre keine gute Idee gewesen, meinte er.

Ach wirklich, ich fand es spannend! Flimm ist ein extrem selbstkritischer Mensch, andere würden sich dauernd loben.

Die letzte Frage: Kann man als Sänger in der heutigen Oper, mit dem Regietheater, sich selbst noch genug einbringen?

Ich versuche immer einen Weg zu finden. Heute haben wir keine andere Wahl! Und ich spüre, wenn das Publikum heute eine konventionelle Inszenierung sieht, dann ist es wieder unglücklich. Was will man jetzt eigentlich? Man kann es niemanden recht machen!

Nun muss ich gehen, meinen Sohn von der Schule abholen. Danke dass ich mit Ihnen reden durfte! Es war sehr interessant!

Ach was Sie sagen, der Dank ist doch auf meiner Seite. Wollen Sie lesen, was ich geschrieben habe?

Ich vertraue Ihnen, ganz intuitiv!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

0 Overall Score
0 Reader Rating: 0 Votes
0 Comments
Leave a Reply
Top