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Alexander Swete und Freunde

Der Weltklasse-Gitarrist Alexander Swete, neben seiner internationalen Konzerttätigkeit Professor an der Musikuni Wien, kehrt immer wieder gerne in seine Vorarlberger Heimat zurück, um mit hier ansässigen Musikern Konzerte zu geben. So am Samstag in seinem Heimatort Hörbranz und sonntags in Götzis, beide Male mit der tonart-Sinfonietta unter Markus Pferscher, einem Orchester, das aus der Musikschule tonart Mittleres Rheintal nahe stehenden Musikerinnen und Musikern besteht. Das Konzert in Götzis fand im Rahmen der Reihe Gitarre amBach statt, die sich in den fünf Jahren ihres Bestehens unter der Leitung von Silfredo Pérez und Michael Löbl erfolgreich entwickelt hat.

Viaje al Sur – Reise in den Süden, so war das Programm betitelt. Und diese Reise ging tatsächlich um den Globus, nämlich von Schweden nach Paraguay und Argentinien. Und es war auch eine Reise durch die Zeiten, denn das Programm begann beim schwedischen Barockmeister David Kellner und endete mit Musik von Astor Piazzolla aus dem 1980er Jahren. Das Alexander Swete alle diese Stile gleichermaßen souverän beherrscht, zeugt von seiner tiefen Musikalität, die einem immer von Neuem beglückt und zum Staunen bringt.

Das Orchester kam im zweiten Teil des Programms auf das Podium, um mit Alexander Swete gleich zwei berühmte Gitarrenkonzerte zu Gehör zu bringen, jenes von Mario Castelnuovo-Tedesco von 1939 und jenes von Astor Piazzolla aus den 1980er Jahren. Bei letzterem gab es einen zweiten Solisten, nämlich Eduardo Garcia, der Swete durch gemeinsame Projekte verbunden ist, was man auch am faszinierenden Zusammenspiel der beiden spürte. Diese Konzerte waren, auch dank der tonart Sinfonietta, ein großes Erlebnis, jedoch kamen die Fans von Alexander Swete so richtig auf ihre Kosten im ersten Teil des Konzertes, den Swete allein bestritt. Mit Werken des Schweden David Kellner, der melodienreichen Gran Sonata von Paganini und Stücken des Paraguayers Agustin Barrios Mangoré konnte man die feine und swingende Musizierweise Swetes in vollen Zügen genießen.

Der Saal der Kulturbühne AmBach war restlos ausverkauft, und die Zuhörer waren nicht zufrieden, ohne dass sie noch zwei Zugaben zu hören bekamen. Zuerst spielten Eduardo Garcia und Alexander Swete ein Duo, doch als der Beifall nicht und nicht enden wollte, erklang nochmals der Finalsatz, betitelt Tango, des Konzertes von Astor Piazzolla – so waren alle Beteiligten Musikerinnen und Musiker in den Applaus einbezogen.

Den Fans sei verraten, dass Alexander Swete am 15.Dezember beim traditionellen Schloss Hofener Advent erneut im Ländle zu hören sein wird.

 

 

5 Overall Score
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1 Comments
  • Markus Pferscher
    1 month 3 days ago

    Hallo liebe Anna!Danke, dass Du da warst und Dankeschön für Deinen BLOG!!!Freue mich immer von Herzen darüber!Liebe Grüße Markus PS: War in der KRONE auch was drin?

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