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Jugendsinfonieorchester tonart gegrüßt das Neue Jahr

In Wien, und nicht nur dort, begrüßen die großen Orchester das Neue Jahr, in Vorarlberg tun dies traditionell die Jugendorchester. Besonders sympathisch und einfallsreich gestaltet das tonart Jugendsinfonieorchester der Musikschule Mittleres Rheintal sein Silvester- und Neujahrskonzert.

 

Herzlich vereint: das tonart Jugendsinfonieorchester und der Orchesterverein Götzis

 

Die Musikschule „tonart“ Mittleres Rheintal feiert 2026 ihr fünfzigjähriges Bestehen, das ihr zugehörige Jugendorchester gibt es seit dreißig Jahren. Markus Pferscher, der dieses Orchester seit 1997 dirigiert, hat aus diesem Anlass das Programm traditionell gestaltet und den Orchesterverein Götzis zur Mitwirkung eingeladen. Ein Zeichen dafür, dass Zukunft im Zusammenwirken gelingen kann, wie bei den Grußworten und Moderationen, letztere von Isabella Pincsek, mehrfach betont wurde. Und nachdem in den letzten Jahren immer wieder Jazz und Pop im Neujahrskonzert Platz griff, spielte man heuer im ersten Teil Klassik aus Russland und Skandinavien, darunter die eindrucksvolle Tondichtung von Jean Sibelius „Finlandia“. Im zweiten Teil gab es Walzer und Polkas, als Höhepunkt der wunderbar schwingend musizierte „Donauwalzer“, zuvor unter anderem die Polka „Feuerfest“, für die eigens ein Amboss auf die Bühne geholt wurde, den ein Schlagwerker des Orchesters zusammen mit Hans-Karl Walser vom Vorstand des Lions-Clubs, ausgestattet mit Lederschürzen, klangvoll bearbeiteten. Denn das Neujahrskonzert der Musikschule Mittleres Rheintal fand auch in diesem Jahr zugunsten des Lions Clubs Hohenems statt. Das ist so sympathisch wie alles, was in diesem Konzert abläuft. Die Stimmung im Saal und auf dem Podium ist großartig, die Standing Ovations nach dem Radetzky-Marsch kommen zurecht und beweisen, dass echt gepflegte Tradition auch heute die Herzen berührt.

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